Hella De Santarossa

C r o s s A r t  . . .

 
In der Zerstörung liegt zugleich der Neubeginn. Wie bei den Glasschuttarbeiten. Das Wiederaufbauen einer neuen thematischen Form setzt das Sezieren voraus, die Genauigkeit des Untersuchens. Um den Kern zu entdecken und die Gesetzmäßigkeit der Dinge zu ergründen, müssen sie sich zuerst bis zur Unkenntlichkeit zerlegen lassen. Erst dann kann man sich auf ihr Wesen konzentrieren, ihre charakteristische Eigenart herausarbeiten.

Das Chaos ist - wie Verrücktheit - für uns an sich unerreichbar. Wir können Gesetz- mäßigkeiten des Alls nur schwer erkennen. Indem wir einen Gedanken fassen, sind schon wieder Lichtjahre vorbei - oder der Bruchteil einer Sekunde.

Hella de Santarossa beschäftigt sich mit der Beobachtung und Widerspiegelung dieser Gedanken. Sie bringt sie in Themen ein wie tanzende Teenager. Oder sich aufbauende Städte, wie Berlin, von hinten wieder beleuchtet. Oder die zeitumwälzenden Emotionen des Mauerdurchbruchs in den markanten Städtebildern (1989 - 1992). Wie Moskau, über dem Roten Kreml, wie das Brandenburger Tor in Berlin, in den diversen Emotionsent- ladungen. "Ich bin ein Sandkorn der Geschichte...und wie der Schnellwaschgang in der Waschmaschine .und doch ist schon alles wieder anders..."



. . .  A r t C r o s s